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Bundesfest 2016

Bundesschützenfest in Werlte 2016

Am Samstag den 10. September 2016 hat unser Bezirkskönig Martin Gierdal Bezirksverband Düren-Ost beim Bundeskönigschießen  teilgenommen. Insgesamt haben 87 Bewerbern (73 Männer und 14 Frauen) geschossen. Martin Gierdal hat mit 22 Ringen das Mittelfeld erreicht, trotzdem war es ein Erlebnis dabei zu sein. Nachstehend ein Bericht von Nina Gierdal (Ehefrau unseres Bezirkskönigs)

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Bundesschützenfest in Werlte!

Die Vorfreude war groß und wir sehnten uns schon nach dem Wochenende. Dann gings endlich los! Die Gebrüder Hoch und der Bezirkskönig Düren – Ost (Martin Gierdal) und meine Wenigkeit im Gepäck, sind wir nach 4 ½ Stunden Fahrzeit und etlichen Staus in Werlte angekommen. Um das Gewehr in sichere Hände zu geben fuhren wir erst einmal den Schützenplatz an. Da staunten wir schon nicht schlecht, drei Riesenzelte, Bierwagen und viele Futterbuden standen auf dem schönen, gepflegten Schützenplatz! Die Schießmeister die das Gewehr entgegen nahmen, waren sehr freundlich und somit musste auch noch ein kleiner Plausch drin sein!

Um noch rechtzeitig zum großen Zapfenstreich zu kommen, hieß es dann aber doch Beeilung! Nochmal ca. 20 Minuten fahren und erst mal im Hotel „Graf Balduin“ einchecken, schnelles frischmachen und ab gings wieder nach Werlte auf den Marktplatz!

Der „Große Zapfenstreich“ war schon sehr beeindruckend. Der Bundeskönig, stand mit seiner Bundeskönigin und der Standarte bereit. Ein Bläserchor mit ca. 40 Personen und zusätzlich noch ein Tambourcor gaben den Ton an. Dahinter kamen die Diozösankönige mit ihren Standarten und der Schützenverein von Werlte. An den seiten gingen jeweils noch Fackelträger. Der Marktplatz war voll! Es war sehr beeindruckend!

Von da aus ging es dann zum Festzelt mit ca. 10 Minuten Fußmarsch! Die Könige wurden reingespielt und die Party fing an.

Wir vier standen noch einige Zeit bei strahlendem Sonnenschein an der Bierbude, unterhielten uns, probierten Bier und testeten uns durch die Imbissbuden. Neue Leute lernten wir an diesem Abend viele kennen.

Ganz besonders sind uns 2 ältere Ehepaare und der Pastor im Ruhestand, in Erinnerung geblieben. Sie waren sehr erstaunt darüber, das wir von so weit kommen würden, nur um hier dabei zu sein. Es wurde uns erzählt das sie Köln gut kennen, zumindest die kölschen Lieder, aber mit Karneval können sie nichts anfangen.

Ein Bläsercourps spielte, aber nicht so wie wir es kennen, sondern richtig peppig, modern, mit Gesang, die Stimmung im Festzelt war super! Die Tanzfläche war voll und die ersten Vereine tanzten auf Tisch und Stuhl!

Die zweite Band kam, Rock und Pop wurde gespielt und es wurde weiter gefeiert!

Gegen kuz nach Mitternacht verließen wir das Festgelände, wir hatten ja schließlich unseren Bezirkskönig dabei, der am nächsten Tag schießen musste!

So schnell kamen wir jedoch nicht zum Hotel, denn der Hotelier hat uns noch eine Pinte empfohlen (ca.300 Meter) vom Hotel entfernt (Hein Jan). Sehr unscheinbar und nicht sehr groß! Aber es war voll und der Fussballverein von Esterwerde feiert anscheindend ordentlich ihren Sieg mit Bier und Schnaps! Schnell kamen wir ins Gespräch, und nachdem sie erfuhren von wo wir kamen, lief auch schon wieder, kölsche Musik von Kasalla. Und nein, sie feierten nicht ihren Sieg, sondern ihre Niederlage, aber die Stimmung war trotzdem Siegessicher!

Der 2 Mann Betrieb, war eine Kneipe, wie man sich die vorstellt, als Vereinslokal genutzt hingen dort auch an jeder Wand Trophäen, kaum noch Platz um eine weiter aufzuhängen, jeder war per Du, die jungen Leute nicht älter als ca. 28 Jahre, an der Theke saßen zwei Esterwerdener Urgesteine. Jeder konnte hinter die Theke oder Musik machen! Eine Pinte die man einfach lieben muss!

Nach 2 bis 3 Bierchen traten wir dann aber doch unseren Heimweg in völliger Dunkelheit an, denn die Strassenlaternen werden dort Nachts ausgeschaltet, zum Glück gibt es ja für solche Notfälle noch Handys die uns den Weg leuchteten!

Nach einer erholsamen Nacht und einem super leckeren und reichhaltigen Frühstück, ging es dann wieder zum Festplatz nach Werlte.

Immer mehr Vereine mit ihren Bezirkskönig kamen an. Man hörte die Luft teilweise knistern, denn die Anspannung und Nervösität konnte man riechen. Martin und Wilfried waren fast eine dreiviertel Stunde im Schützenhaus (mit Gewehr holen, anmelden und schießen) Gerd und mir taten die Daumen schon weh vom Daumen drücken, als Martin endlich wieder rauskam. Er machte aber kein sehr erfreuliches Gesicht, war jedoch erleitert, dass es vorbei war. Wir tranken und aßen nochwas, schauten uns den Demonstrationsvogelschuss mit der Armbrust an und unterhielten uns mit dem Werlter Schießmeister. Es wurde über die Werlter Schützenbruderschaft gesprochen, das sie mit ihren 800 aktiven Schützenbrüdern auch Nachwuchssorgen hätten, uns hing die Kinnlade an den Knien, diese Zahl mussten wir erst einmal verdauern! Montags beim Königsschuss finden den Weg auf den Schützenplatz bis zu 4000 Menschen, die Geschäfte, Banken, große und kleine Betriebe schliesen dafür extra zur Mittagszeit, weil jeder dabei sein möchte. Unsere Kinnlade hing mittlerweile an den Knöcheln.

Und dann erzählten wir von unserem Verein, von unserem Dorf und der Einwohnerzahl. Der gute Mann staunte aber auch bei uns nicht schlecht und meinte es ist doch großartig, das jemand aus so einem kleinen Verein an so einer großen Sache mitmachen darf und dabei spielt es keine Rolle, wie groß oder klein der Verein sei!

Wir quatschten noch etwas, schauten uns die Schützenvereine mit den unterschiedlichsten Uniformen an. Bewunderten den noch amtierenden Bundeskönig mit seiner tollen goldenen Kette und machten uns dann wieder auf dem Weg zum Marktplatz.

Der Weg führt uns diesmal ein wenig durch Städtchen und ich kam ums shoppen leider nicht herum, ich habe mich allerdings beeilt, denn draußen warteten schlißlich drei Männer auf mich die mal wieder durstig waren. Auf dem Marktplatz, fand vor dem großen Verkünden noch das „Fahnenausschwenken“ statt. Die Kinder haben auch das sehr beeindruckend präsentiert.

Immer mehr Vereine und Menschen kamen hinzu, denn die Zeit bis 17.00 Uhr war nicht mehr lang. Und dann gings los, der Werlter Musikverein, spielte die amtierenden Majestäten herein. Caritative Urkunden wurden übergeben. Und die Diazösankönige wurde verkündigt.

Der Platz war mucksmäuschen still! Die BHDS verkündigt zuerst den Diazösanverband Aachen; es ist eine Frau, verheiratet und aus Kreuzau, man hörte nur einen Jubel und Frau Elke Uerlings-Heidbüchel, bahnte sich den Weg durch die Menschenmenge zur Bühne unter tobenden Applaus! Ebenso ergingen es den Königen aus den Diazösen Köln: Frau Regina Reitz, Diazösanverband Essen: Herrn Heinrich Esser, Diazösanverband Münster: Herrn Herbert Ewertz, Diazösanverband Paderborn: Dietmar Mormann und dem Diazösanverband Trier: Herrn Stefan Tullius.

Dann spielte noch einmal die Balsmusik, die Spannung auf dem Platz wurde fast unerträglich, und jeder Schütze hatte doch noch so ein kleines bißchen Hoffnung auf den Titel des Bundeskönigs. Der BHDS fing an, es sei ein König, er sei 28 Jahre und kommt aus dem Diazösanverband Aachen. Sein Name ist Nikolas Rosenstock aus Aachen – Laurensberg!

Jubelschreie und heftiger Applaus waren zu hören und die Kapelle spielte den neuen Bundeskönig auf die Bühne.
Er wurde beglückwünscht und die Nationalhymne wurde gespielt!

Wir vier haben uns dann müde und ko zum Auto geschleppt, um schnell nach Hause zu kommen, denn dort wartete ja schließlich noch ein Brautpaar auf uns.
Den Heimweg traten wir in Akkordzeit von 2 Stunden und 15 Minuten an!

Mein Resumee aus dem Kurztrip nach Werlte:
Es waren wunderschöne 1 ½ Tage! Bei strahlendem Sonnenschein, netten Menschen, wunderschöner Landschaft und bei einem tollen Bundesschützenfest in Werlte!

DANKE

Meinem Mann, dem Bezirkskönig Düren – Ost, möchte ich danken für das tolle Wochenende, auch wenn du keinen Titel gewonnen hast (immerhin 22 Ringe und gutes Mittelfeld!) bist und bleibst du mein König der Herzen!
Danke auch an Gerd Hoch, fürs Fahren und die tolle Zeit vor Ort!
Danke an Wilfried Hoch, für diese tolle Zeit!

Euer neuer Bundesschützenfestgroupie
Nina Gierdal

 

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